Das Kompetenzzentrum für Kreislaufstillstand an der Charité

Das Circulatory Arrest Center widmet sich der interdisziplinären Versorgung von Patienten und Patientinnen nach einem Kreislaufstillstand. Es ist Teil der Medizinischen Klinik für Nephrologie und Internistische Intensivmedizin an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin.

Gemeinsam mit verschiedenen anderen Fachdisziplinen und Kliniken an der Charité wird so ein Netzwerk zur Versorgung von Patienten nach Reanimation gebildet. Hierbei sind besonders die Etablierung und Einhaltung standardisierter Versorgungsabläufe für die unmittelbare Erstversorgung angelehnt an aktuelle Leitlinien, aber auch für die neurologische Prognosestellung und ambulante weitere Versorgung wichtig.

Neben dem Schwerpunkt der klinischen Versorgung ist das Center Initiator zahlreicher Forschungsprojekte, die innerhalb des Netzwerks interdisziplinär bearbeitet werden. Besondere Forschungsschwerpunkte sind

  • die Optimierung klinischer Abläufe im Rahmen des "targeted temperature managements" (TTM),
  • erweitertes Neuro-Monitoring und
  • Verbesserung der frühzeitigen Prognosestellung.

Zusätzlich gibt es ein Ausbildungsangebot zum Training von klinischen Abläufen und Fehlermanagement für Ärzte und Pflegepersonal.

Seit Juli 2016 werden durch unser Circulatory Arrest Center in Kooperation mit Vivantes Kliniken und unter Schirmherrschaft der Berliner Senatorin Sandra Scheeres an Berliner Schulen Kenntnisse im Bereich der Wiederbelebung (BLS) vermittelt. Das Projekt trägt den Namen "Berliner Schülerinnen und Schüler retten Leben" und hat sich zum Ziel gesetzt innerhalb der nächsten drei Jahre an mindestens jeder vierten Berliner Schule Reanimationsunterricht anbieten zu können.

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